Länderabend: "Die Aramäer im Südosten der Türkei"

Ein Volk ohne Rechte zwischen Beharrung und Auflösung

 


Die Aramäer, die Ureinwohner Mesopotamiens, sprechen seit über 3000 Jahren Aramäisch. Diese Sprache war auch die Muttersprache Jesu und seiner Jünger.

Das Volk hat als eines der ersten den christlichen Glauben angenommen und es war reich an alten Kirchen und Klöstern. Allerdings ist die Zahl der aramäischen Christen durch eine Jahrhunderte lange Verfolgung in den islamischen Ländern, etwa in der Türkei, stark zurückge-gangen.

Der Bildvortrag gibt einen Überblick über die Geschichte und die heutige Situation der orientalischen Christen im Südosten der Türkei, dem Tur'Abdin, einer Wiege des Christentums.